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Transformatoren
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Fragen und Antworten zu Transformatoren
Meine Leuchte/mein Trafo brummt beim Dimmen - was ist die Ursache?
Dimmer arbeiten als schnelle elektronische Schalter. Das heißt, ein Dimmer schaltet für kurze Zeiträume die Leuchte aus. Die Ein- bzw. Ausschaltvorgänge sind Ursache für abrupte Magnetfeldänderungen in konventionellen Trafos. Durch die Magnetfeldänderungen werden die Trafowicklungen in Vibration versetzt, die sich besonders stark auf Holzdecken verstärken. Abhilfe könnte ein Lockern der Schrauben schaffen. Gegebenenfalls kannst du ein Gummiprofil (Moosgummi) zwischen Trafo und Decke setzen. Dies reduziert die Vibrationen.
Sind Trafos dimmbar?
Nicht pauschal. Ob ein Trafo dimmbar ist, hängt vom Trafo-Typ und dem angeschlossenen Leuchtmittel ab. Grundsätzlich müssen sowohl der Trafo als auch das Leuchtmittel explizit als „dimmbar“ gekennzeichnet sein.
Je nach Trafo-Technologie gelten folgende Regeln:
1. Trafos für 12V Wechselspannung (AC)
Hier wird der Dimmer auf der 230V-Primärseite (vor dem Trafo) installiert:
Elektronische Trafos (EVG): Benötigen einen Phasenabschnittdimmer (kapazitive Last – Kennzeichnung C oder R,C).
Konventionelle Trafos (Block- / Ringkerntrafo): Benötigen einen Phasenanschnittdimmer (induktive Last – Kennzeichnung L oder R,L).
2. Trafos / Netzteile für 12V / 24V / 48V Gleichspannung (DC)
Standard-DC-Netzteile: Sind primärseitig meist nicht über einen Wanddimmer dimmbar. Die Dimmung erfolgt hier sekundärseitig (nach dem Trafo) über einen zwischengeschalteten Controller (z. B. Zigbee, BLE oder Funk-Dimmer per PWM).
Primär dimmbare DC-Trafos: Nur spezielle, explizit als „dimmbar“ deklarierte DC-Netzteile können direkt über einen Phasenan-/abschnitt-Wanddimmer geregelt werden. Solche haben wir nicht im Sortiment.
Sind Trafos höher oder niedriger zu bestücken (Auslastung)?
Eine höhere Belastung führt zur übermäßigen Erwärmung des Trafos, die Maximallast darf nicht überschritten werden. Hierbei können Thermoschalter oder Thermosicherung auslösen. Trafos mit Thermosicherung sind dann unwiderruflich defekt. Wird eine erforderliche Mindestlast nicht erreicht, geht das Licht nicht an oder es flackert. Hier muss der Trafo gegen ein anderes Modell ausgetauscht werden.
Wann wird ein Transformator benötigt?
Ein Transformator/Netzteil wird für die Verringerung von Spannung verwendet, z.B. von 230V AC auf 12/24V AC oder DC. Zusätzlich gibt es Transformatoren/Netzteile die die gleichleibende Wechselspannung in konstanten Strom umwandeln (Konstantstrom) z.B. 350mA oder 700mA.
Warum brummt der Trafo? Wie ist dies zu verhinden?
Bei konventionellen Trafos ist eine minimale Geräuschentwicklung nicht zu vermeiden. Dies kann man zum Beispiel mit etwas Moosgummi unter der Montageplatte abfedern. Falls die Geräuschentwicklung größer ist, liegt wahrscheinlich ein Defekt vor. Es ist ein Austausch des Gerätes notwendig.
Warum gibt es zwei Primär-Anschlussklemmen 230V?
Die zwei Primäranschlüsse sind im Transformator parallel geschaltet. Sollen z.B. an einer Zuleitung zwei Transformatoren angeschlossen werden, so kann der eine Transformator direkt angeklemmt werden und abgehend von der zweiten Primärklemme der zweite Transformator angeschlossen werden.
Warum ist die Leitungslänge bei elektronischen Transformatoren mit Wechselspannung auf 2m begrenzt?
Dies ist gesetzlich erforderlich, da sonst andere Geräte durch eine Antennenwirkung gestört werden könnten. Folgende Probleme treten bei größerer Leitungslänge auf:
Die Funkstörungen können deutlich zunehmen, da die Niedervoltleitungen als Sendeantennen wirken (Trafo arbeitet im Hochfrequenzbereich).
Bei der hohen Arbeitsfrequenz (kiloherz-Bereich) tritt der sogenannte Skin-Effekt auf. Das bedeutet, dass nicht mehr der volle Leiterquerschnitt für die Übertragung des Stromes zur Verfügung steht. Der Strom wird mehr in die Außenbereiche des Leiters gedrängt. In der Mitte des Kabels fließt weniger Strom. Dadurch wird bei größeren Leiterlängen der Abfall der Spannung überproportional größer und das Licht wird extrem dunkler. Bei sternförmiger Verdrahtung (Trafo in der Mitte) können 4m versorgt werden (2m vom Trafo in jede Richtung). Wenn das nicht ausreicht, muss auf einen konventionellen Wechselspannungs-Trafo umgestellt werden.
Warum schaltet der elektronische Transformator verzögert ein?
Der Transformator führt einen Softstart durch. Der Konverter erkennt einen hohen Einschaltstrom und wirkt mit der Kurzschlussstrombegrenzung entgegen, d.h. der Einschaltstrom wird begrenzt. Dies schützt die LEDs vor Beschädigung.
Für eine zu starke Verzögerung kann auch eine Überlastung des elektronischen Konverters (Transformators) verantwortlich sein.
Der Softstart ist innerhalb von 1,5 Sekunden maximal abgeschlossen.
Was für eine Feinsicherung wird bei konventionellen Trafos benötigt?
Der Sicherungswert steht immer neben der Sicherung. Die Einschaltstromspitze kann zum Auslösen der Sicherung führen, wenn ein falscher Sicherungstyp verwendet wird. Das Schaltverhalten der Feinsicherung muss träge (z. B. T 1,6A), oder superträge (z.B. TT 1,6A) sein. Es dürfen daher keine Sicherungen mit Kennzeichnung M, MT oder F eingesetzt werden, die an dieser Stelle nicht geeignet sind.
Was ist ein Konverter?
Bezeichnung für ein Vorschaltgerät, das die Spannungshöhe und Frequenz der Eingangsspannung umwandelt (konvertiert).
Was passiert, wenn die untere Leistungsgrenze eines elektronischen Trafos unterschritten wird?
Das Licht fängt an zu flackern oder das Licht leuchtet überhaupt nicht. Grund: Selbstschutz, der den Trafo im Leerlauf abschaltet.
Welcher Trafo ist für LED-Leuchten zu verwenden?
Für den Betrieb von LED-Lichtquellen gibt es verschiedene Arten von Vorschaltgeräten:
LED-Trafo
Hier handelt es sich um konventionelle Transformatoren mit Metallkern, die eine 12V Wechselspannung AC ausgeben. Diese Trafos sind für alle 12V Retrofit-Leuchtmittel geeignet (wechselbare Leuchtmittel, die gängige Fassungen aufweisen und von der Bauform her 12V Halogenlampen nachempfunden sind).
LED Powersupply DC
Diese Vorschaltgeräte geben 12V Gleichspannung (auch: Gleichstrom; DC) aus und sind für Leuchten ohne wechselbare Leuchtmittel geeignet, die auf dem Typenschild eindeutig für den Betrieb mit 12V Gleichspannung (DC) ausgezeichnet sind.
LED Driver
Diese Vorschaltgeräte geben einen Konstantstrom von 350/700/1000 Milliampere (mA) (je nach Modell) bei variierender Spannung (V) ab. LED Driver sind für Leuchten ohne wechselbares Leuchtmittel geeignet, die auf dem Typenschild eindeutig für den Betrieb mit Konstantstrom ausgezeichnet sind. Es handelt sich immer um Gleichspannung (DC).
Wie ist ein passender Ersatztrafo zu finden?
Auf dem Trafo bzw. darunter befindet sich ein Paulmann-Aufkleber, wo die Artikelnummer des Produkts abzulesen ist (in der Regel 5stellig mit einem Punkt getrennt z.B. 123.45).Gibt es hierzu keine Information auf unserer Webseite, wenden dich bitte mit der Nummer an unseren Kundenservice.
Wie sind Leuchten auf LED umzurüsten?
Hier ist es wichtig zu beachten, ob es sich um eine Hochvolt oder Niedervolt Leuchte handelt. Bei Hochvolt (GU10, E27, E14) kann das Leuchtmittel einfach ausgetauscht werden. Bei Niedervolt (GU5,3, G4) muss die Mindestlast/Leistung des Transformators beachtet werden.
Wie warm/heiß werden die Vorschaltgeräte bei den Paulmann Produkten?
Je nach Leistung des Netzteils, der angeschlossenen Komponenten und der Umgebungstemperaturen (ta – temperature ambient) werden unterschiedliche Temperaturen an der Oberfläche des Netzteils (tc – temperature case) erwartet. In der Regel lässt sich der Wert am Netzteil ablesen. Eine maximale Temperatur von 60-85°C ist dabei nicht ungewöhnlich.